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"Wotka", des Russen reineste Seele
Endlich „nicht Kiffer“, war das Motto, eines meiner Kollegen, am Montag. Er war „ausgeschossen“ (hatte nichts mehr) und dies sollte auch auf ewig so bleiben. Gestern (Mittwoch) jedoch, als ich ihn sah, hatte er schon wieder einen Sack Gras vor seiner Nase. Gut immer noch besser als die Nase voller Pulver, aber trotzdem ist er mit seinem Vorhaben kläglich gescheitert und dies nicht gerade nach einer langen Durststrecke. So ist es halt mit dem Verhalten des Süchtigen. „You have some crack?“, kommt mir da in den Sinn, will man die Worte des U.S Komikers "Chappell" zitieren, welche er in der Rolle eines kracksüchtigen "Penners" oft benützt.
Um es etwas positiv zu sehen, war er immerhin zwei Tage „Clean“! Ganzgenau nur einen, da er, wie er selber sagte, am Dienstag noch etwas „Gusel“ gefunden hatte und über dies, habe er am Montag den Entzug mit etwas „Spulmittel“, auch Alkohol genannt, überspielt. Somit war sein Aufgeben des Suchtverhaltens eine reine Farce.
Da hätten wir gerade eine Brücke zu den Russen geschlagen. Dort ist der Alkoholismus das grosse Übel, denn seit Generationen ist er in den Genen der Bevölkerung verankert. Bei weitem mehr, als die Menschenrechte in den Köpfen der Führer und in der Verfassung Verankerung finden. Dazu ist zu erwähnen, dass sich der Durchschnitts Russe sich bereits mit 59 Lenzen zu Tode gesoffen hat. Aber wie schon angetönt liegt es in ihren Genen. Mitte 80er hatte "Gorbatschow" schon dem Wodka den Kampf angesagt und einige Brennereien schliessen lassen. Man kann aber noch weiter in die Geschichte zurück gehen. So hatte zu Beginn des 1. Weltkriegs "Zar Nikolai II" (1914) den Wodka Verbieten lassen und dann "Lenin" (1917) ein totales Alkoholverbot erwirkt, musste dies jedoch einige Jahre später (1925) zum politischen Aussühnen wieder aufheben. Denn wie schon angetönt, sie haben es in den Genen! Ist ja so wie, wenn man den Vampiren das Blut verbieten würde.
Und jetzt haben sie immer noch die Selben Probleme. Wobei, so „scheiss kalt“ wie es in diesem ehemaligen Zarenreich oben ist, muss man sich ja irgendwie wärmen. Hat man keine „Geschwellti“, dann nimmt man den „Herdöpfel“ halt in Flüssigform. Daher ist zu verstehen, dass die „Wodka Fahne“ zum Russen gehört wie der Schwanz an die Katze, an die Vierbeinige natürlich, jenes Problem mit den „Zweibeinigen Katzen mit Schwanz“, ist wiederum eine Erscheinung welches viel eher in Thailand anzusiedeln ist.
Oder betrinken sie sich aller Ends wegen der Staatswillkür die da oben herrscht? „Ist zwar "sehr schwer" nachvollziehbar, aber…(!)“ Da alles unklar ist, müssen sie sich sonst etwas Klares geben, nach dem Motto: „Genosse ab in die Gosse, giessen gehen, um klar zu sehn, denn die im „Kreml“ können wir eh nicht verstehen!“
So da nehme ich jetzt auch noch einen Wodka und gehe mir einen Russischen Tanzbären kaufen, oder vielleicht eher eine Russische Tänzerin mit einem „Bären“, mal schauen was billiger ist! Oder wo der Wodka eher weiter hilft. „Nastrovje“!
P.S. „Russä, sind immer bsuffä!
müäsch eifach wissä,
chasch drüf gah!
Und drüf gah,
diänds mägum Wodka.“
"Darum liäber Scotch, de bechunsch was wotsch!" zumindest manchmal!!!