Kategorie: Background
"Chilbi"
August 15th, 2009Wenn man den Worten einer meiner Kollegen glaube schenken möchte, so geht der Sommer heute zu Ende. Für ihn jedenfallls ist die "Schattdorfer Chilbi" jener Schnitt im Kalender der den Herbst einleutet, oder so eine Art zwischen Periode. Für meinen Teil aber ist es Sommer solange es warm ist.
Doch eben heute ist "Chilbi" und Dorffest, was wiederum so manchem, "ach so braven", Schattdorfer Bürger die Möglichkeit eröffnet sich in aller Öffentlichkeit die "Kante" zu geben. Dies aber nur bis drei Uhr morgens, weil dan bekanntermasen der "Putzwagen" kommt und alles von den Strassen (eigentlich ist es ja nur eine Strasse) räumt, aber Vorsicht! unachtsame Leute seien schon eingesogen worden, will man den alten Legenden glauben. Oder habe ich es mit ins Militär "eingezogen" verwechselt. Ist auch egal, aber in jedemfall ist die "Saugmaschine" nicht zu stoppen, wenn sie mal anrollt.
Da ich jetzt leider verpennt habe und mein Vater in einer halben Stunde am Dorffest Musik macht, endet dieser kurze Beitrag bereits.
Die "Chilbizipfe"
40 Kühe, 20 Ziegen
August 6th, 2009Heute habe ich mich mal ganz schön und brav, einigen einheimischen Blümchen angenommen. Keine "Mauerblümchen" welche vermehrt Männer mögen, nein ganz echte, wie sie die Frauen lieben- zugegebenermassen ich auch. Aber auch zu gewissen "Nutzpflanzen" habe ich eine Beziehung, ich als alter "Teekocher".
Der wahre Grund daführ ist nicht etwa, dass ich meine weibliche Seite entdeckt habe, oder sogar einen wechsel ins "Gleichgeschlechtlichelager" unternommen habe, was wiederum bei meinem Erfolg um Frauen durchaus in Erwäägung gezogen werden dürfte, sondern der Vorbereitung meines Studiums willen. Denn ich sollte in einem Monat c.a. 90 Planzen, Blumen, Sträucher und artverwandtes kennen. Ich glaube sogar, dass ich es auch noch in Latein lernen müsste, aber ich habe schwer den Verdacht, dies wird wohl nichts werden! Einzig der Name "Sativa Indica" ist mir im botanischen Sinne ein Begriff und daher merkbar. Denn für mich ist es wichtiger die betreffende Planze einwandfrei im Freien zu identifizieren und überdies ist mein "Sprachenlerntalent" nicht gerade einem Genie geklaut, viel eher einem ausgestossenen, stinkenden Geissbock!
Wobei, wenn ich schon von Ziegen rede, bin ich heute auf folgende Schlagzeile gestossen: Vor 8 Jahren habe ein Kenianer 40 Kühe und 20 Ziegen für die Hand der damaligen Präsidententochter "Chelsea Clinton" geboten, dieser "geile Bock"! Gut eigentlich ist sie ja wirklich "Geil", nimmt man den umgangsprachlichen Gebrauch dieses Ausdruckes. Ich währe zu einer Runde "bocken" sicherlich nicht abgeneigt, zumindest was das Aussehen betrifft. Wer weiss? vielleicht ist sie ja noch zickiger als eine sture, alte Ziege! Weiss der Himmel- nicht mein Pimmel!
Ja, da kann man froh sein, dass der "Clinton" nicht Hobby- Viehzüchter war. Ich für meinen Teil, hätte natürlich sofort zugesagt!?! (Kleiner Schertz am Rande!) Und doch ist es interessant wie die "Sitten" anderer Regionen dieses Erdenballs aussehen und das immer noch. Könnte man eigentlich beim Brettspiel "Die Siedeler von Catana" auch mal einführen!!!
Ein Lehm gegen ein Schaf! Oder "Mini Frai für 7 Schaf!"
"Feuer Frei"
August 3rd, 2009So, jetzt ist er wieder vorbei, dieser 1. August, wo wieder jeder angehauchte Pyromane sich seine Träume mittels "Thunder", "Zuckerstöcke", "Feuerfliegen", den ganz groben "Böllern" und was es da sonst noch alles gibt, erfüllen konnte. Jeder mit dem bewaffnet, was sein Portmonee zu liess, oder seine "Feuersucht" explizit von ihm verlangte. Ich für meinen Teil habe keinen roten Rappen für die "augenfreundliche Umweltverschmutzung" ausgegeben. Dies sicherlich aus drei Gründen.
1.) Ich habe kein Geld für solches, rein aus "Kosten/ Nutzen" Überlegungen, aber auch ansonst habe ich zu wenig Geld um beim "grossen nationalen Züüslä" mitzumachen. Ich hätte einzig für Zündschnüre Geld welche ich in meinen Bart einflechten und anzünden möchte, wie einst der berühmte Piratenkapitän "Black Birt"- das währe noch lustig!
2.) Ich bin wahrscheinlich zu "Grün" für das "Bombenspektakel"! aus Respekt vor Umwelt und Tieren.
3.) Ich bin ein riesen "Feuerteufel" und daher aus reinem Selbstschutz, oder vorallem zum Schutz der anderen Anwesenden. Denn wer mit "FeuerWaffen!" handtiert sollte klaren geistes sein, sollte sich immer bewusst sein was er da gerade macht. Dies ist aber schon nach zwei Bier nicht mehr gewährleistet und daher ein Sicherheitsrisiko, welches bei "blödem Laufen" unangenehme Nachfolgen haben könnte. Der absolute Grundsatz eben, wenn man mit "Sprengstoff" und "Munition" herum fingert ist ein klarer Kopf.
Wie es ist! alles ist lustig und plötzlich reisst der Film und man findet sich augenblicklich im Vietnam-Krieg wieder. Dabei wird dann der "Ami" in einem hervorgeschworen, man wird zum Infantristen, verwechselt "Thunders" mit Handgranaten und man neigt dazu, dass nicht nur mehr ausschliesslich der Himmel das Ziel ist und das muss nicht sein.
Ein leides Thema "der Mann und Feuer", was sich durchaus auch bei den gekauften Objekten zeigt. Auch hier geht es nur um den "Grössten"!
"Danny der Rote"
Die Auswirkungen des Föhns
Juli 23rd, 2009Heute, gibt es absolut nichts zu berichten. Denn es herrscht Föhn in meinem Heimattal und meine "Birne" fühlt sich an, als sei der Teufel höchst persönlich darin wohnhaft. Die Schläfe pumpt, aus den Ohren dämpft es Dampf und die Stirn ist so heiss, dass man darauf mühelos Spiegeleier kochen konnte. Überdies habe ich Gliederschmerzen, als hätte mich eine Walze im schlaf erwischt. Und genau so fit fühle ich mich auch- Platt gedrückt.
Dies jedoch ist alles "gelogen". Ich für meinen Teil bin nicht gerade "Wetterfühlend", wie wir es in unseren "Breiten" nennen. Trotzdem werden heute wieder einige mit ihrem Körper zu kämpfen haben, respektive der Körper legt sie flach und daher muss wahrscheinlich wieder so mancher heute abend aufs "Flachlegen" verzichten. Denn an diesen Föhntagen haben viele Frauen wirklich "Kopfschmerzen"!?
Andersweit bin ich froh, dass ich kein Auto mehr habe. Jedesmal wenn nähmlich "der älteste Urner" der Föhn unsere Lande besucht, herrschen auf den Strassen Zustände, welch man als "kriminell", als wildwesthaft betiteln könnte, oder sogar muss! Irgendwie ist dann immer das Recht des Schnelleren, des Rücksichtsloseren, oder allgemein des Abwesenderen Gesetz. Auf den Punkt gekommen, heisst das, dass die Verkehrsregeln immer etwas gedehnt werden und jeder "Recht" hat. So werden heute wieder vermehrt Vortritte missachtet, welche meist durch Hirnleere provoziert sind, zu schnell gefahren und sicherlich wird hinter den Steuerrädern geflucht, dass man bestimmt sicher keinen Pfarrer im Auto sitzen haben sollte.
Wie es halt so ist in unserem Tale, blässt der Föhn, spinnt der Urner. Denn nicht von ungefähr kommt der Spruch: "Meini dr Fehn im Fiddlä!" was eben heissen soll: "Heute bist du wohl wieder voll durch den Wind- du überdrehte "Sau"!" Wobei, ist man mit diesem Phänomen aufgewachsen, so stört es einen eigentlich kein bisschen, ausser man sitze hinter dem "Steuer", dann wird wie schon erwähnt nicht nur über die Steuern geflucht was das Zeugs hält, sondern über diese "Arschlöcher" von Autofahrern welchen man die ganze Zeit begegnet! Da heisst es die "Birne" zusammen zu nehmen, da man immer für zwei fahren muss. Respektive andauernd auf der Hut sein muss, um allfällige Fehler anderer, aber auch die eigenen, zu korrigieren. "Ehrlich!"
Und der letzte Tip in Sachen Föhn: "Immer in Richtung See Pissen, willst du deine Hose trocken halten!" Doch wahre Rebellen Pissen trotzdem gegen den Wind!
Der "Föhnfrisur Heini"
"Der himmlische Thron"
Juli 21st, 2009Jeder der schon einmal an einem Open-Air war, kennt die Problematik mit den "Entsorgungsstellen" für "menschliche Ausscheidungen". Man muss immer anstehen, sie sind verstopft, wenn nicht sogar randvoll! Gut, aber in der Regel ist dies mit der verstopfung von Vorteil, solange es den Darm betrifft und nur über die Zeit des Festivals anhält. Bei den verstopften WC's hingegen kommen ohne hin jeden Tag Abpumpmannschaften, dass auch dies nichts Weltbewegendes ist.
Ganz anders sieht es aus, wenn "das Klo mit der geilsten Aussicht", konkret ausgedrückt, das "Scheisshaus" der ISS-Raumstation verstopft ist. Dies hingegen hält die ganze Welt in Spannung. Denn so schwerelos im Orbit kreisend, ist es verständlicher Weise nicht gerade einfach einen Sanitär zu kriegen. Wobei es ist noch zu erwähnen, gerade ganz ohne Klo waren sie nicht! Sie haben schon deren zwei auf der Sation, aber die Nachrichtenmacher haben trotzdem ein kleines "gescheiss" darum gemacht, weil eines ausstieg. Doch sie haben dem Anschein nach doch handwerklich begabte Crew-Mitglieder an Bord. Wie heute in den Medien zu vernehmen war, konnten sie den "himmlischen Thron" wieder reparieren.
Das regt wiederum meine Gedanken als Sanitär an. Wie funktioniert es mit der Entsorgung? Werden die Exkremente in einen Tank gelassen und verbrannt, oder werden die "Möcken" einfach aus der Station geschleudert und man hat von daher den Auspruch: "Verlohren wie ein "Gaggel" im All!"
Und wie sieht es mit den "Abgasen" aus? Wenn dort oben Schwerelosigkeit herrscht, verziehn sich doch die Düfte nur dürftig. Haben sie aus diesem Zweck ein brutales Lüftungssystem, dass alles was nich festgebunden ist aus dem Raumschiff saugt. Und dann? ist da eine "Gaswolke" im Weltall, welche sich im Verlauf von tausenden von Jahren wieder zu einer Galaxy verdichtet? Das würde wiederum heissen, dass alles was wir kennen, einfach aus einem Furtz entstanden ist, welcher vor Jahrmilionen einem Alien entsprungen ist! Daher sollte man den Leuten ihre "Fürtze" lassen, denn dann wird Grosses daraus entstehen-vielleicht!
Aber im Ende ist es doch eh nur eine "Ente" mit dem kaputten WC. Dreizehn "Köpfe" seien zur Zeit da oben. Das würde auf nur ein WC, fünf Minuten pro Stunde und Person entsprechen. Was ich für genügend ansehen würde, da sie ja sowieso "Astronautenfood" essen, welchen ich nicht so als "scheissfreudige Kost" ansehe, wie zum Beispiel Sauerkraut oder rote Bohnen. Aber eben, sie haben immer min. zwei funktionierende "Schüsseln" gehabt, da sich noch eine auf der "Endeavour" befindet. Wobei ich verstehe schon, dass sie die Möglichkeit des "Freiluftpissens" wie bei den Open-Airs nicht haben. Und daher was solls, Hauptsache die "Scheisse" da oben läuft wieder einwandfrei!
Der, der mal "Raum Sanitär" werden will!